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Kissen für ein schönes Zuhause

Erfahren Sie mehr über dieses vielseitige Deko-Accessoire

Wer kennt das nicht, wenn man nach einem langen und vielleicht auch sehr ermüdenden und anstrengenden Büro- oder Arbeitstag nach Hause kommt und nichts mehr möchte, als sich auf die Couch zu setzen und die Beine hochzulegen.  Was kommt einem da mehr gelegen, als ein paar gemütliche Kissen, in die man sich reinkuscheln kann. Einfach die Beine hochlegen und die Seele baumeln lassen. Vielleicht mit einem guten Buch, ein paar Kerzen und schöner Musik. Kissensind ein einfaches und schönes Mittel um rasch und unkompliziert Atmosphärein einen Raum zu bringen. Erzeugen Sie eine behagliche Stimmung mit nur wenigen einfachen Stilmitteln. Ein paar dekorative Kissen, schön auf dem Sofa angerichtet. Oder vielleicht haben Sie auch einen Sessel, welchen Sie mit dekorativen Kissenaufwerten wollen. Ein hübsches Kissenin Ihrem Lieblingsdesign und schon verwandeln Sie den Sessel in Ihren schönsten Platz der Welt. Wählen Sie dann noch einige trendige Accessoires um den wohnlichen Look komplett zu machen. Eine kuschelige Decke, ein paar Kerzenständer, vielleicht ein paar Duftkerzen, eine Vase oder Ihre Lieblingsbücher auf dem neuen Couchtisch schon drapiert. Fertig ist der Lieblingslook. Dabei können Sie mit Hilfe von Kissenschnell und einfach immer wieder eine neue Stimmung erzeugen. Frische, zarte Farben lässt den Frühling in Ihre vier Wände ziehen, oder knallige Farben für den Sommer. Sie lieben es romantisch? Wählen Sie Kissenmit edlen Gold- oder Silberdrucken für die Advents- und Weihnachtszeit. Schön bekommt Ihr Wohnzimmer einen völlig neuen Look.

Kissen als vielseitiges Gestaltungselement

Dabei gibt es nicht nur Sofakissen zur Dekoration. Vielmehr sind Kissen in den letzten Jahren zu einem festen Bestandteil jeder gemütlichen Wohnlandschaft geworden. Es finden sich auch zahlreiche Sitzkissen, welche zusätzlichen Platz schaffen, wenn bei der nächsten Party die Sitzplätze auf der Couch oder dem Sofa nicht ausreichen. Hübsch und dekorativ vor dem Couchtisch platziert, vielleicht gleich drei auf einmal, werden die Sitzkissen zum Hingucker. Oder aber Sie lieben es eher ruhig und verwenden das Sitzkissen zur Meditation. Suchen Sie sich ihr ganz persönliches Lieblingskissen aus der großen Auswahl und schaffen Sie sich einen Ort um zur Ruhe zu kommen. Entspannen Sie sich und gehen Sie ganz in sich, wohlig gebettet auf Ihrem neuen Meditiationskissen. Vielleicht schaffen Sie sich eine kleine Ecke um einen festen Platz zum Meditieren oder fürs Yoga zu haben. Richten Sie sich einen Bereich ein, der ganz alleine Ihnen gehört. Legen Sie einen schönen Teppich auf den Boden, vielleicht mit einem Mandalamuster, darauf Ihr Meditations- und Sitzkissen. Ein paar Duftkerzen, Handschmeichler oder ein Patschuli Potpourri komplettieren den neuen Rückzugsort.

Kissen im Wandel der Zeit

Kissengibt es bereits seit vielen, vielen Jahren und sind in allen Kulturen vertreten. So wurden Kissenim Mittelalter, wie auch heute noch als Sitzkissen verwendet. Oftmals mangels Stühlen, musste man, dank der Kissen, nicht auf dem kalten Boden sitzen, sondern konnte es sich bequem machen. In der europäischen Kultur sind die Kissenheute als alleinige Sitzmöglichkeit eher selten geworden.

Zafus – traditionelle Meditationskissen

In der fernöstlichen Welt wohlbekannt sind sogenannte Zafus. Hierbei handelt es sich um traditionelle Medititationskissen. Zafu bedeutet übersetzt „Sitz aus Rohrkolben“, was darauf zurückzuführen ist, dass Rohrkolben ursprünglich das Füllmaterial für die Kissen war. Klassischerweise haben Zafus einen Bezug aus fester, zumeist schwarzer Baumwolle. Dies ist insbesondere in den Zendos, den traditionellen Trainingsräumen für Kampfkünste, Pflicht. Heute sind die Kissen entweder mit Kapok, einer flaumigen Pflan­zenfaser des Kapokbaumes, oder in europäischen Breiten auch gerne mit Buchweizen- oder Dinkelspreu gefüllt. Die Sitzposition auf den Meditationskissen ist in der Regel auf dem vorderen Rand. Die Beine werden oftmals im Lotussitz verschränkt. Dieses bewirkt eine aufrechte Haltung, indem das Becken leicht nach vorne gekippt ist. Eine aufrechte Wirbelsäule, die Knie berühren den Boden, das ist der ideale Sitz für den Beginn einer Meditation.

Kissen zur Dekoration

Neben diesen fast schon spirituell-religiösen Kissen, gibt es aber auch eine ganze Reihe von Kissenwelche rein dekorative Funktion haben. Wie oben bereits beschrieben gibt es eine unerschöpfliche Auswahl an Zier- oder Dekokissen. Sie erfüllen keine spezielle Funktion, sondern dienen dazu, ein wohnliches Ambiente zu schaffen. Der Stilrichtung sind dabei keine Grenzen gesetzt. Egal ob reduziert skandinavisch, romantisch mit vielen Rüschen und Verzierungen oder ganz trendig in Pastell. Für jede Einrichtungsart und jeden Geschmack lässt sich das passende Kissenfinden. Natürlich sind sie auch bequem, wenn man abends den Kopf in ein großes Kissenkuscheln kann, oder auf dem Sofa eine angenehme Rückenstütze hat.

Paradekissen

Neben den Dekokissen finden sich auch, zugegeben mit einem etwas angestaubten Image, die Paradekissen. Viele kenn sie vielleicht gar nicht mehr. Oftmals waren sie bei unseren Großeltern oder Urgroßeltern zu finden. Das klassische Paradekissen liegt auf dem Kopfkissen, besitzt zumeist hübsche Stickereien oder Rüschen als Verzierung. Oftmals waren sie aus edlem Leinen gefertigt. Zusätzlich fanden sich auch Paradekissen in den Kinderwägen zur Dekoration. Heute findet man sie noch manchmal, wenn auch selten in alten nostalgischen Kinderwägen oder in Museen.

Auch wenn die Paradekissen in der ursprünglichen Form aus der Mode gekommen sind, so finden sich jedoch heute häufig Tagesdecken, welche mit den entsprechend passenden Kissenkombiniert werden. So schafft man auch auf kleinstem Raum rasch Ordnung. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn man nur wenig Platz hat und der Schlafplatz vielleicht kein eigens abgetrennter Raum ist. Mittels Tagesdecke und hübschen Kissenkann das Bett ansehnlich verstaut werden. Somit kann Besuch empfangen werden ohne, dass die aktuelle Bettwäsche gleich ins Auge sticht. Ein Stück Privatsphäre kann hierdurch leicht geschaffen werden.

Körnerkissen

Neben den vielen Modellen für Dekoration und Mediation gibt es aber auch noch Kissenfür medizinische Zwecke. Hierbei sind als erstes die Körnerkissen erwähnt. In der Regel haben die Kissendie Größe einer Wärmflasche. Sie können mit Unterschiedlichstem gefüllt sein. Bekannt sind Kirschkerne, Traubenkerne, Dinkelkörner oder Dinkelspelz. Von einer Füllung mit Weizen- oder Roggenkörnern hat man im Zuge zunehmender Allergien in der Bevölkerung Abstand genommen. Die Kissenkönnen im Backofen, am Kamin oder aber auch sogar in der Mikrowelle achtsam erwärmt werden. Beim Erwärmen in der Mikrowelle ist besondere Vorsicht geboten, da es zu einem Entzünden der eventuell im Kissenenthaltenen Fremdstoffe kommen kann. Es empfiehlt sich immer ein Glas Wasser mit in die Mikrowelle zu stellen um diese Gefahr zu minimieren. Lassen Sie die Mikrowelle hierbei auch nie unbeaufsichtigt. Beim Erwärmen der Körnerkissen speichern die in den Kernen und den Getreidekörnern enthaltene Öle, das enthaltene Wasser oder die Stärke die Wärme um sie anschließend wieder langsam und wohltuend abzugeben. Diese Körnerkissen eignen sich bereits für Kleinkinder oder Babys. So werden sie gerne bei Bauchkoliken oder aber auch in gekühltem Zustand bei Verletzungen oder Prellungen eingesetzt.

Für Kinder sind die Kirschkernkissen oftmals in Form süßer Kuscheltiere erhältlich. Zudem sollen die Kisseneine krampflösende Wirkung haben bei Verspannungen oder Menstruationsbeschwerden. Bei müden Augen, nach einem langen Tag am Bildschirm verschafft eine Körnerbrille Linderung bei überanstrengten und müden Augen. Ein Körnerkissen kann kalt und warm angewendet werden und ist ein adäquater Ersatz für eine Wärmflasche. Um die Kissenzur Kaltanwendung immer griffbereit zu haben, empfiehlt es sich die Körnerkissen in der Gefriertruhe oder dem Kühlschrank trocken aufzubewahren. Da es sich bei den Kissenum Füllstoffe natürlichen Ursprungs handelt, bezeichnet man die Körnerkissen auch als natürliches Heilmittel.

Als solches haben die Körnerkissen bereits eine lange Geschichte hinter sich. Ursprünglich waren die Kissen mit Kirschkernen gefüllt, welche bei der Verarbeitung von Kirschen als Abfallprodukt übrigblieben. Sie wurden in genähte Stoffsäckchen gefüllt und zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Die ersten Kirschkernsäckchen vermutet man bereits im Mittelalter.

Die Kissensind heute je nach Indikation in den unterschiedlichsten Formen erhältlich. Wie bereits erwähnt als Brille, in einer Ausführung als Kuscheltier für die Kleinsten, als Schal oder, wie der Name sagt als unterschiedlich große Kissen. Doch eines sollten sie alle gemeinsam haben. Eine regelrechte Steppung des Innenfutters. Diese Abtrennnähte sind besonders wichtig, da sie ein Verrutschen der Körner innerhalb des Kissens vermeiden. Nur so kann eine gleichmäßige Abgabe von Wärme oder Kälte gewährleistet werden.

Medizinische Kissen

Neben den Körnerkissen, welchen eine heilende Wirkung nachgesagt wird, gibt es auch noch medizinische Kissen für jeweils einen bestimmten Zweck. So finden sich zahlreiche Lagerungskissen, welche es ermöglichen Beine oder Arme z.B. nach einer Operation oder bei der Physiotherapie in bestimmten, therapeutisch notwendigen oder entlastenden Positionen zu lagern. Auch gibt es Nackenkissen, welche eine entspannte Schlafposition ermöglichen sollen, indem sie die Wirbelsäule sanft stützen und dadurch Nacken- oder Kopfschmerzen vermeiden. Auch gibt es Kissen, mittels derer man den Oberkörper hoch lagern kann um die Atmung zu erleichtern. Auf dem Markt befinden sich aber auch zahlreiche Lagerungskissen, welche insbesondere dafür gedacht sind, den Patienten, wenn sie länger liegen müssen eine Druckentlastung zu ermöglichen. Sollte es zu einer ungünstigen Druckverteilung kommen können, meist schlecht heilende Ulzera entstehen. Daher ist eine Förderung der Durchblutung mittels ständiger Änderung der Liegeposition ein probates Mittel der Gesunderhaltung oder der Gesundwerdung.

Auch für Bandscheibenpatienten finden sich zahllose Kissen, welche die Lagerung oder das Sitzen in einer für die Bandscheibe optimalen Position fördern. Diese sind meist bequem mitzunehmen und z.B. auch bei längeren Autofahrten zu benutzen.  Auch für Venenprobleme gibt es Abhilfe. So gibt es spezielle Stützkissen, welche unter die Beine gelegt werden und vor allem nachts den venösen Rückfluss fördern. Einige der medizinischen Kissenunterliegen dem Medizinproduktgesetz. Sollte eine ernsthafte Erkrankung vorliegen, so sollte der Gebrauch und auch die genaue Passung der Kissen mit dem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten abgesprochen werden. Ein Sanitätshaus berät Sie sicherlich gerne.

Stillkissen

In der Schwangerschaft wächst mit zunehmendem Bauchumfang zumeist auch der Wunsch nach einer bequemen Schlafposition. Deshalb ist es ratsam sich bereits zeitig in der Schwangerschaft ein Stillkissen anzuschaffen. Dieses Kissenist u-förmig und ermöglicht der Schwangeren mit wachsendem Bauch auch nachte eine zumindest einigermaßen angenehme Schlafposition einzunehmen. So kann sie das Knie auf dem Stillkissen ablegen, sich leicht zur Seite drehen und der Oberkörper wird dabei perfekt vom Stillkissen unterstützt. Durch seine u-förmige Form hat in der Mitte der Bauch genügend Platz um angenehm zu liegen und nicht eingeengt zu werden. Aber auch eine Hochlagerung des Oberkörpers, insbesondere in den letzten Wochen der Schwangerschaft kann mit einem Stillkissen erreicht werden.

Man legt das Kissenmittig ins Bett und kann den Kopf bequem auf dem tiefsten Punkt des „U“s sozusagen ablegen. Auch später, wenn man das Baby dann endlich in den Armen halten kann ist ein Stillkissen nahezu unverzichtbar. In den ersten Wochen dient es als Stillhilfe. Viele Frauen sind gerade beim ersten Kind noch etwas unerfahren und so kann ein Stillkissen ein wertvoller Begleiter sein. Wenn man sich in einen bequemen Sessel oder auf das Sofa beziehungsweise Bett setzt, kann man das Stillkissen seitlich und vor einem über den Bauch platzieren. Hier findet das Baby sicher Platz und ermöglicht der Mutter ein angenehmes Stillen. Auch in der sogenannten Rugbystillposition in der der Säugling seitlich von hinten angelegt wird kann ein Stillkissen ein wertvoller Helfer sein. Aber auch später sollte man das Stillkissen nicht sofort entsorgen, denn auch wenn das Baby beginnt mobil zu werden kann man es auf dem Stillkissen, natürlich sicher auf dem Boden ablegen. Durch das Stillkissen wird es ihm ermöglicht auch schon ein wenig in die Runde zu sehen. Und Babys lieben es ihre Welt zu entdecken.

Sollten Sie nachts Ihr Baby mit im Bett oder Beistellbett haben, so verwenden Sie das Stillkissen als Rausfallschutz. Um zu verhindern, dass der kleine Entdecker oder die kleine Entdeckerin nachts auf Reisen geht.

Seitenschläferkissen

Neben den entspannten Rückenschläfern und passionierten Bauchschläfern gibt es auch sehr viele Menschen, die nachts gerne auf der Seite schlafen. Es kann sein, dass schlafen in der seitlichen Position nicht nur der bevorzugten Position entspricht, sondern vielmehr sogar medizinisch notwendig ist. Schläft jemand mit einer diagnostizierten Schlafapnoe, das heißt, seine Atmung setzt nachts immer wieder aus, in Rückenlage, so kommt es vermehrt zu einem Kollaps der Atemwege alleine nur durch die Schwerkraft. Durch eine Verhinderung der Rückenlage, indem man einen Tennisball in die Rückseite des Schlafanzuges näht, oder mittels spezieller Westen kann nachts eine Rückenlage vermieden werden. Man erleichtert den Patienten die Seitenlage mittels Seitenschläferkissen. Aber auch ohne ernsthafte Erkrankung im Hintergrund kann ein Seitenschläferkissen ein durchaus angenehmer Begleiter sein.

Es ermöglicht die Knie abzulegen und der Oberkörper wird sanft gestützt. Es verhindert, dass man in seitlicher Position immer wieder in die Bauchlage rollt, oder dass man um die Position zu halten muskulär angespannt bleibt, was einen wenig erholsamen Schlaf zur Folge hätte. Insgesamt ist ein entspannter und erholsamer Schlaf immens wichtig. Nur so kann gewährleistet werden, dann der Körper regenerieren kann und am nächsten Tag voller Energie wieder seine Leistung abrufen kann. Regemäßiger schlechter Schlaf kann auf die Dauer zu Bluthochdruck, verminderter Leistungsfähigkeit, schlechtem Erinnerungsvermögen, verminderter Lernfähigkeit, zu depressiven Verstimmungen und körperlichen Beschwerden wie Rücken-, Kopf- oder Nackenschmerzen führen.

Darum ist es unverzichtbar seine Matratze, sein Kopfkissen und auch gegebenenfalls ein Seitenschläferkissen zu wählen, um seinen Schlafgewohnheiten gerecht zu werden und möglichst erholt und voller Energie in den Tag starten zu können. Die richtige Matratze sorgt für eine gleichmäßige Druckverteilung in allen Schlafpositionen und ein Seitenschläferkissen sorgt für die nötige seitliche Abstützung. So können alle Muskeln entspannen, was der Grundstein für einen erholsamen Schlaf ist. Eine Matratze sollte dann ausgetauscht werden, wenn sie den Anforderungen nicht mehr entspricht. Das heißt, ist sie durchgelegen kommt es zu einer unphysiologischen Haltung der Wirbelsäule und damit zumindest meist mittelfristig zu Rückenschmerzen. Hierbei lohnt es sich auf Qualität und die perfekte Verarbeitung zu achten. Denn ein erholsamer Schlaf und gute Gesundheit zahlen sich aus.

Waifu-Pillows

Eine Sonderform des Seitenschläferkissens ist in Japan entstanden. Diese Kissensind zwischen 150 und 160 Zentimeter lang und 50 Zentimeter breit. Sie dienen nicht unbedingt als Kopfkissen, sondern wie in unserer westlichen Welt auch dazu, sie im Schlaf zu umarmen oder umklammern und eine bequeme Seitenschlafpostition einzunehmen. Jedoch unterscheiden sich die Waifu Kissenauf eine ganz besondere Art von unseren meist neutral gestalteten Seitenschläferkissen. Entstanden sind diese nämlich ursprünglich aus der Anime Szene und diese Waifu Pillows sind zumeist mit einem Anime oder einer Manga Figur bedruckt.

So dienen diese Kissennicht unbedingt primär einer besseren Schlafposition, vielmehr werden nachts die aufgedruckten Lieblingsmangas oder Lieblingsanimefiguren bekuschelt. Dies ist in Japan sehr beliebt. Auch in den sozialen Netzwerken findet man immer wieder Fotos mit den Kissen. Es hat also vielmehr etwas mit Fan Liebe als mit bequemem Schlafen zu tun. Diese Fan Liebe geht sogar so weit, dass es eine Bezeichnung für die weiblichen Kissen, Waifu und eine Bezeichnung für die Kissen mit den männlichen Mangas gibt. Diese Kissenwerden als Husbando bezeichnet.

Aufbau eines Kissens

Ein Kissen besteht zumeist aus einem Bezug und einem sogenannten Inlett. Das Inlett ist das Innere eines Kissen und kann immer wieder neu bezogen und verwendet werden. Die Füllung kann hierbei aus natürlichen Rohstoffen wie Federn, Daunen oder Wolle sein. Der Nachteil ist, dass das Kissen dann nur chemisch gereinigt werden kann. Für Allergiker oder Tierliebhaber gibt es deshalb auch eine Vielzahl an Alternativen, wie Füllungen aus Baumwolle oder Polyester. Diese können zumeist einfach in der Waschmaschine gereinigt werden. Da sich in allen Kissen mit der Zeit Milben und schlimmsten Falls auch Schimmelpilze ansammeln, so ist es insbesondere für Allergiker sehr wichtig, dass das Inlett aus einem, im Idealfall bei hohen Temperaturen, waschbaren Material besteht. So kann mit einfachen Mitteln eine Reduktion der Allergene bewirkt werden. Sollte man ein Inlett, aus welchen Gründen auch immer, einmal nicht waschen können, so empfiehlt es sich die Kissen regelmäßig 24 Stunden in den Gefrierschrank zu geben. Auch dies bewirkt eine Reduktion der Milben. Dies kann auch auf Kuscheltiere oder sonstige nicht waschbare Sachen angewendet werden. 

Der äußere Bezug hat meist rein dekorative Zwecke. Bei Kopfkissen kann auch ein Bezug aus besonders schmeichelndem Material wie Seide oder merzerisierte Baumwolle verwendet werden. Diese Materialien kühlen im Winter und wärmen im Sommer. Aber auch Kissen aus Samt machen sich in den kalten Wintermonaten toll auf dem Sofa. Der Bezug kann also immer wieder neu gewählt werden und dabei einen immer wieder neuen Stil erschaffen.

Kissenschlacht

Als Kinder haben wir sie alle geliebt. Die Kissenschlacht. Mit voller Wucht auf unsere meist auch kindlichen Gegner einzuschlagen, bis alle erschöpft aber glücklich in die Betten sinken. Es gibt Aufzeichnungen aus dem Jahre 1900, welche Kinder bei der Kissenschlacht abbilden. Kein neues Phänomen also. Nicht selten ging bei einer energischen Kissenschlacht das ein oder andere Teil kaputt, flog ein Bild von der Wand oder eine Vase vom Regal. Aber auch heute werden noch Kissenschlachten veranstaltet, nicht nur von Kindern, von denen natürlich auch, aber auch von Erwachsenen mit durchaus ernstem Hintergrund. So wurde 2006 von Studenten die Schlacht bei Jena und Auerstedt mit einer Kissenschlacht nachgestellt und gedacht. Die Kissenschlacht fand dabei auf historischem Boden statt, wo die Preußen von Napoleons Armee vernichtend geschlagen wurden.

An der Gedenkkissenschlacht nahmen letztendlich Studenten teil, nach und nach mischten sich auch Polizisten, Schaulustige, Professoren und Ordnungskräfte unters „streitende“ Volk.

Kissenschlachten nehmen sogar noch professioneller Züge an, indem bei den Pillow Fights weltweit Kämpfe ausgetragen und Sieger gekürt werden. Die erste Polsterschlacht Weltmeisterin wurde 2011 in New York gekürt. Gudrun Grondinger, eine österreichische Studentin setzte sich dabei gegen sieben Mitstreiterinnen durch und erhielt am Ende einen goldenen Pokal. Schön, wer diese Frau mal als Mama bekommt. Der kann sich schon mal auf Kissenschlachten und Kissenburgen freuen.

In den sozialen Medien wird jedes Jahr auch der sogenannte Pillow Fight Day ausgerufen. Der Tag der Kissenschlacht, sozusagen. Teilnehmende Städte können sich bei Facebook registrieren und listen lassen.

Jetzt haben wir viel über die unterschiedlichsten Kissen erfahren. Welche Arten von Kissen es gibt und dass die dekorativen Kissen im Grunde nur einen Bruchteil aller Kissen ausmachen. Medizinischen Mehrwert haben Lagerungskissen, aber auch in einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit danach sind Stillkissen nahezu unentbehrlich. Für Fans der japanischen Mangas gibt es Waifu oder Husbando Kissen zum Kuscheln und Liebhaben. Für Allergiker speziell waschbare Kissen, zum kühlen oder wärmen Kirschkernkissen und für alle die es sportlich lieben eine Kissenschlacht.

Trotz dieser Auswahl nehmen die dekorativen Kissen wohl einen, wenn nicht den wichtigsten Teil ein. Denn wer liebt nicht ein schönes Zuhause. Was wäre unser Sofa ohne das Lieblingskissen zum Reinkuscheln. Oder der lauschige Sommerabend auf der Picknickdecke ohne ein paar Kissen unter dem Kopf um die Sterne zu beobachten. Oder denken wir an die kalten und tristen Herbsttage, wenn es draußen regnet oder den ganzen Tag nicht richtig hell zu werden scheint. Dann eine gute Tasse Tee, das Lieblingsbuch, auf die Couch und die Beine aufs Lieblingskissen. Die glitzernde Vorweihnachtszeit mit all den Lichtern und der funkelnden Deko. Warum nicht auch golden oder silbern glänzende Paillettenkissen wählen. Die Auswahl ist so groß wie schön und Kissen sind ein tolles Stilelement um seine Einrichtung perfekt zu wählen.